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30. September 2026
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Eine robuste Lieferkette für die Zukunft trotz kurzfristiger Engpässe
(Paris – 08. November 2022) – Als Reaktion auf die Molybdän-99 (Mo-99)-Knappheit, mit der die Nuklearmedizin im November 2022 konfrontiert ist, bestätigen die weltweit führenden Verarbeitungsanlagen und Reaktoren die Einzelheiten ihrer Pläne, weiterhin die 40 Millionen Patienten pro Jahr zu versorgen, die sich zur Diagnose lebensbedrohlicher Erkrankungen einer SPECT-Untersuchung auf Basis von Technetium-99m (Tc-99m) unterziehen. Dieser Mangel wird sich auch auf Xe-133 und in gewissem Maße auf I-131 auswirken.
Trotz der robusten Programme zur Sicherung der Lieferkette, die in der Branche bereits umgesetzt werden, ist die Verknappung im November auf geplante Betriebsunterbrechungen und außerplanmäßige Wartungsarbeiten in einzelnen Anlagen zurückzuführen, die sich im November leider überschneidet haben. Um dieser erwarteten Verknappung entgegenzuwirken, werden derzeit in den Verarbeitungsanlagen und Reaktoren eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Beeinträchtigungen für die Patienten so gering wie möglich zu halten, darunter:
Initiativen zur Versorgungssicherheit
Die Reaktoren, auf die sich die nuklearmedizinische Fachwelt bei der Herstellung medizinischer Radionuklide stützt, sowie die Mo-99-Prozessoren treffen sich regelmäßig unter der Schirmherrschaft von Nuclear Medicine Europe, um die Planung der Reaktor-Betriebszeiten aufeinander abzustimmen. Diese Planung gewährleistet zwar die bestmögliche Abdeckung für die zuverlässige Herstellung dieser Radionuklide, kann jedoch ungeplante Ausfälle nicht vorhersagen. Außerdem trägt diese Planung dazu bei, dass das ganze Jahr über Reservekapazitäten zur Verfügung stehen.
Dieser Mangel an Mo-99 folgt auf mehr als zehn Jahre, in denen die Mo-99-Lieferkette dank langfristiger Initiativen und Investitionen stabil blieb, um eine zuverlässige Versorgung von Krankenhäusern und Nuklearapotheken mit Mo-99 sicherzustellen – und damit letztlich den Patienten zu helfen, die auf eine Diagnose warten. Zu diesen Initiativen gehören:
Eine Geschichte der Versorgungssicherheit bei Mo-99
Diese längerfristigen Initiativen haben in den letzten zehn Jahren zu einer robusten Lieferkette und einer zuverlässigen Versorgung mit Mo-99 beigetragen, wie folgende Punkte belegen:
Geplante zusätzliche Reaktorkapazität
Die derzeitigen Akteure der Branche sind gut aufgestellt, um den Bedarf der Patienten langfristig zuverlässig zu decken, trotz der für die nächsten Wochen zu erwartenden Lieferengpässe. Die Widerstandsfähigkeit der derzeitigen Mo-99-Lieferkette wird zudem durch zusätzliche Reaktorkapazitäten untermauert, die in den kommenden Jahren zur Verfügung stehen werden und erhebliche Reservekapazitäten schaffen:
Trotz der kurzfristigen Verknappung von Mo-99 zeigen die in den letzten zehn Jahren unter Beweis gestellte Widerstandsfähigkeit der Lieferkette, die Inbetriebnahme zusätzlicher geplanter Reaktorkapazitäten sowie die getroffenen Maßnahmen, die eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Patienten gewährleisten, gemeinsam das Engagement der weltweit führenden Aufbereitungsanlagen und Reaktoren bei der Bereitstellung von Mo-99 zum Wohle der Patienten.
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