RadioMedix und Curium geben die Einführung eines dauerhaften HCPCS-Codes für Detectnet™ (Kupfer-Cu-64-Dotatat-Injektion) bekannt

Datum

26. Januar 2021

Medientyp

Pressemitteilungen

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(St. Louis, MO – 26. Januar 2021) – RadioMedix Inc. und sein Geschäftspartner Curium gaben heute bekannt, dass die Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) Detectnet mit Wirkung zum 1. April 2021 einen dauerhaften HCPCS-Code (Healthcare Common Procedure Coding System) – A9592 – zugewiesen haben. Die Beschreibung für diesen produktspezifischen A-Code lautet: Kupfer Cu-64, Dotatate, diagnostisch, 1 Millicurie. Ab dem 1. April 2021 steht dieser Code für die Abrechnung von Leistungen für Medicare-Patienten in bildgebenden Zentren außerhalb von Krankenhäusern sowie für privat versicherte Patienten in allen bildgebenden Einrichtungen zur Verfügung. Diese Information folgt auf die jüngste Meldung, dass Detectnet von den CMS mit Wirkung zum 1. Januar 2021 den „Transitional Pass-Through Status“ (C9068) erhalten hat. C9068 wird verwendet, um Detectnet-Leistungen für Medicare-Patienten abzurechnen, die in der ambulanten Abteilung eines Krankenhauses behandelt werden.

„Sobald dies in Kraft tritt, wird die Kombination aus einem permanenten HCPCS-Code und dem ‚Transitional Pass-Through Status‘ den Erstattungsprozess für alle Bildgebungszentren vereinfachen, die Detectnet nutzen möchten“, sagte Dan Brague, CEO von Curium für Nordamerika. „Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, Ärzten und Patienten im Bereich der neuroendokrinen Medizin zu helfen, und gehen davon aus, dass der vereinfachte Erstattungsprozess den Zugang zu dem Produkt verbessern wird. Wir möchten uns bei den CMS für die zeitnahe Veröffentlichung beider Codes bedanken, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen COVID-19-Pandemie.“

„Die Resonanz der Fachwelt für neuroendokrine Erkrankungen auf Detectnet ist hervorragend“, sagte Dr. med. Ebrahim Delpassand, CEO von RadioMedix. „Die Ergebnisse der Phase-III-Studie belegen die klinische Sensitivität, Spezifität und Genauigkeit von Detectnet. Darüber hinaus ermöglicht die Halbwertszeit von Detectnet von 12,7 Stunden eine zentrale Herstellung und den Versand an Standorte in den gesamten USA. Der HCPCS-Code und der ‚Transitional Pass-Through Status‘ sollten nun den Zugang für Patienten im ganzen Land gewährleisten.“

Über Detectnet

INDIKATIONEN

Detectnet ist zur Anwendung in Verbindung mit der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) zur Lokalisierung von Somatostatinrezeptor-positiven neuroendokrinen Tumoren (NETs) bei erwachsenen Patienten indiziert.

WICHTIGE RISIKOHINWEISE

WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN

Strahlenrisiko
Diagnostische Radiopharmaka, darunter auch Detectnet, tragen zur langfristigen kumulativen Strahlenexposition eines Patienten bei. Eine langfristige kumulative Strahlenexposition ist mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden. Stellen Sie sicher, dass die Handhabungs- und Zubereitungsverfahren sicher sind, um Patienten und medizinisches Personal vor unbeabsichtigter Strahlenexposition zu schützen. Weisen Sie die Patienten an, vor und nach der Verabreichung ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und nach der Verabreichung häufig Wasser zu lassen.

Risiko einer Fehlinterpretation der Bildbefunde
Die Aufnahme von Kupfer-Cu-64-Dotatat spiegelt die Dichte der Somatostatinrezeptoren in NETs wider; eine Aufnahme kann jedoch auch bei einer Vielzahl anderer Tumoren beobachtet werden, die ebenfalls Somatostatinrezeptoren exprimieren. Eine erhöhte Aufnahme kann auch bei anderen nicht-malignen pathologischen Zuständen beobachtet werden, die Somatostatinrezeptoren exprimieren, darunter Schilddrüsenerkrankungen oder subakute Entzündungen, oder als normale physiologische Variante auftreten (z. B. am Hakenfortsatz der Bauchspeicheldrüse).

Ein negativer Befund nach der Verabreichung von Detectnet bei Patienten ohne NET-Erkrankung in der Anamnese schließt eine Erkrankung nicht aus.

NEBENWIRKUNGEN

In clinical trials, adverse reactions occurred at a rate of < 2% and included nausea, vomiting and flushing. In published trials nausea immediately after injection was observed.

WEchselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Somatostatin-Analoga
Nicht-radioaktive Somatostatin-Analoga und Kupfer-Cu-64-Dotatat binden kompetitiv an Somatostatin-Rezeptoren (SSTR2). Führen Sie die Bildgebung bei Patienten unmittelbar vor der Verabreichung von Somatostatinanaloga durch. Bei Patienten, die langwirksame Somatostatinanaloga erhalten, wird vor der Bildgebung eine Auswaschphase von 28 Tagen empfohlen. Bei Patienten, die kurzwirksame Somatostatinanaloga erhalten, wird vor der Bildgebung eine Auswaschphase von 2 Tagen empfohlen.

ANWENDUNG BEI BESTIMMTEN PATIENTENGRUPPEN

Schwangerschaft
Alle Radiopharmaka, einschließlich Detectnet, können je nach Entwicklungsstadium des Fötus und der Höhe der Strahlendosis zu Schädigungen des Fötus führen. Weisen Sie schwangere Frauen auf die potenziellen Risiken einer Strahlenexposition des Fötus durch die Verabreichung von Detectnet hin.

Stillen
Raten Sie einer stillenden Frau, das Stillen nach der Verabreichung von Detectnet für 12 Stunden zu unterbrechen, um die Strahlenbelastung für das gestillte Kind so gering wie möglich zu halten.

Anwendung bei Kindern
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Detectnet bei Kindern wurden nicht nachgewiesen.

Anwendung bei älteren Patienten
Im Allgemeinen sollte die Dosisfindung bei älterenPatienten mit Vorsicht erfolgen, wobei in der Regel am unteren Ende des Dosierungsbereichs begonnen wird, da bei dieser Patientengruppe häufiger eine verminderte Leber-, Nieren- oder Herzfunktion sowie Begleiterkrankungen oder andere medikamentöse Therapien vorliegen.

ÜBERDOSIERUNG

Im Falle einer Strahlenüberdosis sollte die vom Patienten aufgenommene Dosis nach Möglichkeit reduziert werden, indem die Ausscheidung des Radionuklids aus dem Körper durch verstärkte Flüssigkeitszufuhr und häufiges Wasserlassen gefördert wird. Auch der Einsatz eines Diuretikums kann in Betracht gezogen werden.

Die vollständigen Verschreibungsinformationen finden Sie hier.

Über RadioMedix

RadioMedix, Inc. ist ein Biotechnologieunternehmen im klinischen Stadium mit Sitz in Houston, Texas, das sich auf innovative, zielgerichtete Radiopharmaka für die Diagnose, Überwachung und Therapie von Krebserkrankungen konzentriert. Das Unternehmen vermarktet Radiopharmaka für die PET-Bildgebung sowie therapeutische (alpha- und beta-markierte) Radiopharmaka. RadioMedix hat zudem Auftragsdienstleistungseinrichtungen für Partner aus Wissenschaft und Industrie eingerichtet: Komplette cGMP-konforme Produktions- und Analyseeinrichtungen für klinische Studien am Menschen sowie für die kommerzielle Herstellung der Radiopharmazeutika, außerdem eine Einrichtung zur Sondenentwicklung und molekularen Bildgebung an Kleintieren für die präklinische Bewertung von Radiopharmazeutika in Tiermodellen. Weitere Informationen finden Sie unter www.radiomedix.com. Für weitere Informationen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an: media@radiomedix.com

Über Curium

Curium ist das weltweit größte Unternehmen im Bereich der Nuklearmedizin. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben Radiopharmazeutika von Weltklasse, um Patienten auf der ganzen Welt zu helfen. Unsere langjährige Tradition in Verbindung mit einem wegweisenden Ansatz sind die Grundpfeiler, auf denen wir Innovation, Spitzenleistungen und einen unvergleichlichen Service aufbauen.

Mit Produktionsstätten in ganz Europa und den Vereinigten Staaten liefert Curium jährlich SPECT-, PET- und therapeutische Radiopharmazeutika zur Behandlung lebensbedrohlicher Erkrankungen an über 14 Millionen Patienten. Der Name „Curium“ würdigt das Vermächtnis der Pioniere der Radioaktivitätsforschung, Marie und Pierre Curie, nach denen das radioaktive Element Curium benannt wurde, und unterstreicht unseren Fokus auf die Nuklearmedizin. Weitere Informationen finden Sie unter curiumpharma.com. Für weitere Informationen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an Janet Ryan, Medienansprechpartnerin bei Curium: janet@ryan-pr.com.

Über neuroendokrine Tumoren

Neuroendokrine Tumoren (NET) sind eine heterogene Gruppe seltener Neoplasien, die aus neuroendokrinen Zellen entstehen. Diese Neoplasien treten vor allem im Magen-Darm-Trakt, in der Bauchspeicheldrüse und in der Leber auf, können aber auch in anderen Geweben auftreten, darunter in der Lunge, im Thymus sowie an anderen seltenen Stellen wie dem Gebärmutterhals, dem Herzen und der Prostata. Die meisten NET weisen eine starke Expression von Somatostatinrezeptoren (SSTR) auf.