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Curium erweitert die Rechte an PYLCLARI® auf 56 weitere Länder und bringt so die präzise Bildgebung von Prostatakrebs Patienten weltweit näher.
30. September 2026
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Zusätzliche Produktionsläufe und eine verstärkte Verarbeitung zum Wohle der Patienten
(Paris – 23. November 2022), Curium, das weltweit führende Unternehmen im Bereich der Nuklearmedizin, gab heute bekannt, dass Curium mit der Wiederaufnahme des Produktionszyklus am HFR-Reaktor in Petten, Niederlande, am 23. November ab dem 28. November die Belieferung seiner Kunden mit Molybdän-99 (Mo-99)- und Technetium-99m (Tc-99m)-Generatoren wieder aufnehmen wird. Die Wiederinbetriebnahme des Reaktors folgt auf eine kurzfristige Verknappung von Mo-99 im November, die die weltweite Nuklearmedizinbranche infolge ungeplanter Ausfälle und planmäßiger Wartungsarbeiten an einzelnen Anlagen erlebt hat, die sich leider zeitlich überschnitten haben.
Die Wiederherstellung einer zuverlässigen Versorgung mit Mo-99 ist von entscheidender Bedeutung für die 40 Millionen Patienten pro Jahr, die sich zur Diagnose lebensbedrohlicher Erkrankungen einer Tc-99m-basierten SPECT-Untersuchung unterziehen. Um dieser Versorgungsengpass zu begegnen, sah sich Curium gezwungen, Kundenaufträge umzuleiten, anzupassen und in einigen Fällen zu verschieben, wobei die Produktionskapazitäten für bestimmte Zyklotronprodukte wie Thallium bis an ihre Grenzen ausgereizt wurden und der Geschäftsbereich PET Europe von Curium, wo möglich, zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung stellte (z. B. für Knochenscans).
Nach der Wiederinbetriebnahme des HFR hat Curium folgende Maßnahmen ergriffen, um den Betrieb so schnell wie möglich wieder zu normalisieren:
Initiativen zur Versorgungssicherheit
Die Reaktoren, auf die sich die nuklearmedizinische Fachwelt bei der Herstellung medizinischer Radionuklide stützt, sowie die Mo-99-Prozessoren treffen sich regelmäßig unter der Schirmherrschaft von Nuclear Medicine Europe, um die Planung der Reaktor-Betriebszeiten aufeinander abzustimmen. Diese Planung gewährleistet zwar die bestmögliche Abdeckung für die zuverlässige Herstellung dieser Radionuklide, kann jedoch ungeplante Ausfälle nicht vorhersagen. Außerdem trägt diese Planung dazu bei, dass das ganze Jahr über Reservekapazitäten zur Verfügung stehen.
Dieser Mangel an Mo-99 folgt auf mehr als zehn Jahre, in denen die Mo-99-Lieferkette dank langfristiger Initiativen und Investitionen stabil blieb, um eine zuverlässige Versorgung von Krankenhäusern und Nuklearapotheken mit Mo-99 sicherzustellen – und damit letztlich den Patienten zu helfen, die auf eine Diagnose warten. Zu diesen Initiativen gehören:
Eine Geschichte der Versorgungssicherheit bei Mo-99
Diese Initiativen haben in den letzten zehn Jahren zu einer robusten Lieferkette und einer zuverlässigen Versorgung mit Mo-99 beigetragen, wie folgende Punkte belegen:
Trotz der jüngsten weltweiten Verknappung von Mo-99 und angesichts einer Lieferkette, die sich in den letzten zehn Jahren als äußerst widerstandsfähig erwiesen hat, ist Curium bestrebt, den Normalbetrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen, um seine jährlich 14 Millionen Patienten sowie all jene versorgen zu können, die von SPECT-Untersuchungen zur Diagnose lebensbedrohlicher Erkrankungen profitieren.
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